Dosierung von Stevia: großer Genuss in kleinen Mengen

Stevia - ein Zuckerersatz, welcher zukünftig so manches schlechtes Gewissen verhindern könnte. Herkömmlicher, ungesunder Haushalszucker kann zukünftig aus dem Backrepertoire verbannt und durch Stevia ersetzt werden. Dieser besitzt nämlich 300-400% mehr Süßkraft als gewöhnlicher Zucker. Da es sich um ein völlig unsynthetisches Naturprodukt handelt, welches weder giftig noch gesundheitsgefährdend ist, kann Stevia ohne Bedenken genossen werden. Auch eine Suchgefahr ist ausgeschlossen.

Wichtig ist aber, dass auf eine richtige Dosierung geachtet wird, da schon eine sehr kleine Menge zum Süßen ausreicht. Hinzu kommt, dass die geernteten und anschließend getrockneten Stevia-Blätter je nach Herkunft einen unterschiedlichen Süßegrad aufweisen können. Der Gehalt an Stevia kann so zwischen 6 und 15 Prozent vom Trockengewicht der Blätter schwanken.

Auch unterschiedliche Arten von Stevia sollten unterschiedlich gehandhabt werden. Stevia kann überall dort eingesetzt werden, wo man auf herkömmlichen Zucker verzichten möchte. Schon jetzt sind verschiedene Varianten von Stevia auf dem Markt verfügbar. Eine gute Dosierung ist mit den kleinen Stevia-Tabletten besonders einfach. Jedoch lösen diese sich bei Backen nicht auf und sind eher zum Süßen von Getränken geeignet.

Ein reines Stevioid, das direkt aus der Steviapflanze gewonnen wird, eignet sich am Besten zum Backen. Es ist ratsam zunächst eine flüssige Lösung herzustellen. Dabei empfiehlt es sich auf 100ml Wasser 25g Stevia-Pulver zu verwenden. Anschließend wird mithilfe einer Pipette die benötigte Menge an den vorbereiteten Kuchenteig gegeben. Um eine zu große Menge zu vermeiden sollten zunächst 10ml der Stevia-Lösung zum Teig hinzugefügt werden. Jetzt gilt es sich langsam an den perfekten Süßegrad heranzutasten und immer wieder zu probieren. So können sie je nach eigenen Vorlieben den Süßegrad variieren.

Foto: sigrid rossmann / pixelio.de

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